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2011-04-19

Is lunar dust harmful to humans?

Also zuerst dachte ich ja, das gehöre in die Kategorie Aprilscherze.

Aber nein, nein, einer gewissen Pharmafirma ist das total ernst, wie man an dieser Medienmitteilung unschwer erkennen kann.

Sind die Astronauten also die Asbestopfer von morgen? Wenn man bedenkt, wer heutzutage so alles die bemannte Raumfahrt anpeilt, könnte man hier ja schon fast von einem Emerging Market sprechen.

2011-02-23

Neulich, auf dem Platz der Befreiung

Ich verneige mich vor dem Mut, mit dem die Tunesier, Ägypter, Libyer, Bahrainer und Jemeniten (habe ich jemanden vergessen?) ihren Zorn auf die Strasse getragen haben! Die Vorgänge in diesen Ländern geben Anlass zu Hoffnung. Auch wenn wohl noch mit einigen Rückschlägen zu rechnen ist, scheint es, als werde sich für die Menschen nun endlich, endlich einiges zum Besseren wenden!

Es gibt dazu auch viel Schlaues zu lesen. Am liebsten mag ich Arnold Hottingers Einschätzungen - niemand bringt es so fundiert auf den Punkt wie er. Hier zum Beispiel über die bezahlten Schlägertrupps, welche die Demonstranten auf dem Tahrir angegriffen haben.

Für unsere Augen war allein die Tatsache schon aussergewöhnlich, dass diese Trupps auf Pferden (OK, warum nicht) und Kamelen (Kamelen? Kamelen!!!) auf die Menschen losgingen. Na gut, Kamele hats zumindest drüben bei den Pyramiden genug, zudem: Ein Kamel ist taktisch wohl besser als ein Töff, weil der wäre ganz und gar nicht wendig und kann im dümmsten Moment einen Platten kriegen. Verständlich auch, dass sie keine Polizei-Uniform tragen, denn ganz so offensichtlich sollten die Übergriffe dann doch nicht sein. Doch was das Schuhwerk betrifft, bei genauerem Hinsehen: SCHLÄPPLI!



Ist das ägyptische Coolness? Gut gewählte Tarnung? Oder masslose Überheblichkeit eines Polizeistaates? (Oder haben sies einfach den Taliban abgeschaut?)

2009-07-22

re: nerd

wenn mich nicht alles täuscht, ist doch der nerd von weiter unten der PC in den Get-a-Mac-Werbespots, oder?

2009-06-04

Re Dbullcola

alles ist bereit für das selbstexperiment: der stoff, das tagebuch, die kamera.
23.15: ich nehme einen ersten schluck.
wobei ich zugeben muss, dass es nicht der allerallererste schluck ist: vor einiger zeit, am see, hat eine junge frau mir schon einmal stoff angeboten, und aus lauter neugierde habe ich damals auch angenommen. aber ich schwöre vor der verfassung der vereinigten staaten, dass ich nicht inhaliert habe!
23.30 noch kein effekt. weitere schlucke.
mund trocken. weitere schlucke.
morgen werde ich der swissri meine pläne ankünden, den verwaltungsrat zu übernehmen.
und die mehrheit der aktien.
weitere schlucke.
23.45 habe gerade plan für den weltfrieden skizziert. hervorragend gelungen ist die untertreibung der menschheitsgeschichte. ich meine mich als person, mein dasein und meine skizze für den weltfrieden. weitere schlucke.
0.00 kopfweh, aber alles in allem ist das der beste abend meines lebens.
redbull hat ein hervorragendes getränk gemacht. morgen werde ich es meinen freunden verkaufen, äh: anbieten.
schreibe einen brief an ban ki-moon und dem welternährungsprogramm der UN in dem ich verlange, dass sie dieses getränk als zwingend in ihre ernährungsempfehlung aufnehmen.
mehr schlucke. oh, dose leer.
wieso wurde überhaupt obama gewählt, ich würd sicher einen besseren job machen.
trockener mund.
0.15 wieso nur? wieso nur?
woher kommen die schreienden tiere?
0.25 rasendes kopfweh.
das leben ist nicht lebenswert, wir sind alle nur eintagesfliegen auf einem dunghaufen.
das universum kollabiert - jetzt!